Anonym · Kostenlos · Ohne Registrierung

Sei laut.
Jetzt.

Gewalt gegen Frauen und FLINTA* sichtbar machen. Anonym. Gemeinsam.

laut.jetzt gibt Frauen und FLINTA* die Möglichkeit, Erfahrungen mit Gewalt – jeglicher Art – anonym zu dokumentieren.

In ihrer Summe machen die Meldungen räumliche und zeitliche Muster sichtbar. Sie schaffen eine zusätzliche Perspektive für diejenigen, die Verantwortung für öffentliche Räume und deren Sicherheit tragen.

App Store Google Play Für Städte & Organisationen →

Awareness

Was Frauen und FLINTA* erleben, bleibt oft unsichtbar.

Gewalt und Belästigung sind für viele Frauen und FLINTA* Teil ihres Alltags. Gleichzeitig bleiben viele Erfahrungen unsichtbar: Sie werden nicht angezeigt, nicht erzählt oder tauchen in keiner Statistik auf. laut.jetzt schafft eine einfache Möglichkeit, diese Erfahrungen anonym sichtbar zu machen.

laut.jetzt Weltkarte mit anonym dokumentierten Erfahrungen — konzentriert in Europa mit Meldungen weltweit

Jeder Punkt steht für eine dokumentierte Erfahrung. Die Karte zeigt keine verifizierten Straftaten und keine objektive Gefahrenbewertung. Sie zeigt, wo Frauen und FLINTA* Erfahrungen dokumentiert haben.

77%

der Frauen & FLINTA* in der EU haben Gewalt oder Belästigung erlebt

<10%

der Vorfälle werden offiziell angezeigt

Meldungen sind anonym möglich — ohne Konto, ohne Druck

So funktioniert es

1

Ort markieren

Ziehe den Pin auf den Ort — die Koordinaten werden vor der Speicherung zufällig verschoben, um deine Privatsphäre zu schützen.

2

Art wählen

Wähle aus neun Kategorien: Belästigung, Verfolgung, Bedrohung, körperliche Gewalt, emotionale Gewalt, K.-o.-Mittel, Vergewaltigung, unsicheres Gefühl oder Anderes.

Fertig

Deine Meldung erscheint anonym auf der Karte. Je mehr Meldungen, desto deutlicher wird, wo Handlungsbedarf besteht.

+

Optional: Wer?

Bekannte Person oder unbekannte Person.

+

Optional: Kontext

Zuhause, Öffentlicher Raum, Öffis, Arbeitsplatz, Schule/Uni, Freizeit/Nachtleben, Beziehung/Dating, Online, Medizinischer Kontext oder Anderer Ort.

+

Optional: Vermeintliche Motivation

Frauenfeindlichkeit, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Altersdiskriminierung, Machtmissbrauch, Persönlicher Konflikt, Keine erkennbare Motivation oder Sonstiges.

Aber Sichtbarkeit allein reicht nicht.

Eine Karte kann Awareness schaffen. Sie kann zeigen, dass Gewalt, Belästigung, Verfolgung und Unsicherheit keine Einzelfälle sind. Aber eine Karte verändert noch keine Straßenbeleuchtung, kein Sicherheitskonzept und keine Veranstaltung. Dafür braucht es diejenigen, die öffentliche Räume gestalten und Verantwortung übernehmen.

Für Städte & Organisationen

Von der Awareness zur Aktion.

laut.jetzt Dashboard: Analysegebiet Berlin mit 337 dokumentierten Erfahrungen, Tageszeit- und Kontextfiltern

Wir möchten nicht bei der Karte stehen bleiben. Deshalb entwickeln wir gemeinsam mit ersten Städten und Organisationen ein Dashboard, das anonymisierte und aggregierte Erfahrungen aus laut.jetzt für den öffentlichen Raum auswertbar macht. Nicht um einzelne Personen oder private Orte zu bewerten. Sondern um Muster besser zu verstehen, bestehende Sicherheitskonzepte zu hinterfragen und gemeinsam herauszufinden, was daraus entstehen kann.

Für Städte & Organisationen →

Privatsphäre

Deine Sicherheit
hat Priorität.

🔒

Kein Konto nötig

Keine E-Mail, kein Passwort, keine Registrierung. Du bleibst anonym — immer.

🗑️

Minimale Daten

Meldungen enthalten keine IP-Adressen und keine persönlichen Daten. Zur Spam-Prävention wird eine app-spezifische Kennung als kryptografischer Hash verarbeitet. Server-Logfiles werden nach 14 Tagen gelöscht.

🇩🇪

Server in Deutschland

Die Anwendungs- und Meldungsdaten werden auf Servern in Deutschland gespeichert und unterliegen der DSGVO.

Häufige Fragen

FAQ

laut.jetzt macht Gewalt gegen Frauen und FLINTA* sichtbarer. Betroffene können Erfahrungen mit Gewalt — jeglicher Art — anonym auf einer Karte eintragen. Aktuell oder Jahre später. Ohne Registrierung. Ohne Namen. Ohne personenbezogene Daten.
Viele Erfahrungen mit Gewalt werden nie sichtbar. Nicht jede Person geht zur Polizei. Nicht jede Erfahrung wird erzählt. Und vieles taucht in keiner Statistik auf. laut.jetzt schafft Sichtbarkeit.
Der Fokus liegt auf Frauen und FLINTA*. laut.jetzt wurde geschaffen, um geschlechtsspezifische Gewalt sichtbarer zu machen. Die Plattform richtet sich besonders an Menschen, die davon betroffen sind.
Ja. Keine Registrierung, keine Namen. Zur Spam-Prävention wird eine app-spezifische Kennung verarbeitet, die keine Rückschlüsse auf deine Person erlaubt. Standard-Server-Logfiles werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.
Nein — das ist optional. Einträge können auch ohne Standort gemacht werden. Wenn ein Ort angegeben wird, wird er vor der Speicherung leicht verschoben bzw. gerundet.
Ja. Viele Menschen sprechen erst Jahre später über Erfahrungen. Deshalb können auch zurückliegende Vorfälle eingetragen werden.
Zum Schutz vor Missbrauch. Das Limit hilft dabei, Spam zu verhindern, Manipulation zu erschweren und koordinierte Falschmeldungen zu reduzieren. Wenn mehrere Erfahrungen passiert sind, können sie zeitversetzt eingetragen werden.
Gar nicht im klassischen Sinn. laut.jetzt dokumentiert Erfahrungen — keine juristischen Beweise. Die Plattform erhebt keinen Anspruch auf kriminalistische Verifikation, sondern macht Muster sichtbar.
Jein. laut.jetzt ist keine amtliche Statistik und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gleichzeitig geben die Daten Einblicke in Erfahrungen und Lebensrealitäten, die häufig nicht offiziell erfasst werden.
laut.jetzt kann von Betroffenen kostenlos und ohne Registrierung genutzt werden. Die Plattform wird unabhängig betrieben und weiterentwickelt — ohne Werbung und ohne Investoren.
Erfahrungen sichtbar machen, von laut.jetzt erzählen, Sticker drucken und verteilen, oder das Projekt unterstützen. Mehr Infos: laut.jetzt/sei-laut

Daten für
Forschung & Presse.

Wir stellen aggregierte Auswertungen bereit. Journalist:innen, Forschungseinrichtungen und Institutionen können Zugang beantragen.

Zugang auf Anfrage
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Neuigkeiten

Aktuelles.

04.04.2026

laut.jetzt: Neue Plattform macht Gewalt gegen Frauen und FLINTA* sichtbar – anonym und in Echtzeit

Gewalt gegen Frauen und FLINTA* findet täglich statt – oft unsichtbar, oft unausgesprochen. Mit laut.jetzt geht nun eine neue digitale Plattform an den Start, die genau das ändern will: Betroffene können anonym Vorfälle auf einer Karte sichtbar machen – einfach, schnell und ohne Anmeldung.

Ob Belästigung, Bedrohung, Verfolgung oder ein diffuses Gefühl von Unsicherheit: laut.jetzt gibt Personen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen, ohne sich erklären oder rechtfertigen zu müssen. Ein Klick genügt, um einen „Pin" zu setzen und damit Teil eines größeren, kollektiven Bildes zu werden.

Die Plattform verfolgt einen klaren Ansatz: niedrigschwellig, anonym und zugänglich. Es gibt keine Registrierung, keine Speicherung persönlicher Daten und keine Rückverfolgbarkeit einzelner Einträge. Gleichzeitig entsteht durch die gesammelten Daten ein bisher kaum existierender Überblick über Orte und Situationen, in denen sich Frauen und FLINTA* unsicher fühlen oder Gewalt erleben.

Neben der individuellen Nutzung stellt laut.jetzt aggregierte Auswertungen für Journalist:innen, Forschungseinrichtungen und Institutionen bereit — aufgeschlüsselt nach Monat, Kategorie und Region. Es werden keine Einzelmeldungen oder Koordinaten weitergegeben. Ziel ist es, nicht nur individuelle Erfahrungen sichtbar zu machen, sondern strukturelle Muster auf Basis belastbarer, datenschutzkonformer Statistiken aufzuzeigen.

Die Plattform ist in mehreren Sprachen verfügbar und richtet sich bewusst an eine diverse Nutzergruppe – unabhängig von Herkunft oder Sprache.

Launch: 07.04.2026, 18 Uhr

Über laut.jetzt: laut.jetzt ist eine unabhängige Initiative mit dem Ziel, Gewalt und Unsicherheit im Alltag von Frauen und FLINTA* sichtbar zu machen. Durch anonyme Meldungen entsteht eine kollektive Karte, die aufzeigt, was oft verborgen bleibt.

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